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Kyohei Sorita

Seit dem Gewinn der Silbermedaille beim Chopin-Wettbewerb 2021 in Warschau hat sich Kyohei Sorita als einer der führenden Pianisten Japans etabliert. Darüber hinaus ist er Gründer, Produzent und Dirigent des Japan National Orchestra, betreibt sein eigenes Plattenlabel NOVA und initiierte mit dem Musiksalon »Solistiade« eine Plattform, die junge Talente und Musikliebhaber* innen miteinander in Austausch bringt. Das Wirtschaftsmagazin »Forbes« zählt ihn zu den einflussreichsten Unternehmerpersönlichkeiten Asiens unter 30 Jahren. Im August 2025 wird Kyohei Sorita mit dem Mozarteum Orchester sein mit Spannung erwartetes Debüt bei den Salzburger Festspielen geben. Er ist der erste japanische Pianist seit Mitsuko Uchida im Jahr 1989, der als Solist mit Orchester bei den Festspielen debütiert und zugleich der erste japanische Künstler überhaupt in der Geschichte des Festivals, der dabei in der Doppelrolle als Solist und Dirigent auftritt. Das Konzert im Rahmen der Salzburger Festspiele ist Folge seines ersten aufsehenerregenden Engagements beim Mozarteumorchester im Mai 2024 und Auftakt einer mehrjährigen Zusammenarbeit. Das Ende der laufenden Saison führt Kyohei Sorita auch zurück nach Warschau zum Festival »Chopin and his Europe« sowie zu Konzerten mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Ende dieses Jahres geht er auf Tournee mit Mitgliedern des Scharoun Ensembles der Berliner Philharmoniker, 2026 stehen u. a. Einladungen zu Recitals beim Klavierfestival Ruhr und eine Tournee mit dem Tonhalle- Orchester Zürich unter Paavo Järvi auf dem Programm. Zu den Orchestern, bei denen er bisher zu Gast war, zählen das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, das Orchester des Mariinsky Theaters, die Warschauer Nationalphilharmonie, das Russische Nationalorchester und die Sinfonieorchester von NHK, Yomiuri und Tokyo Metropolitan unter der Leitung von Dirigenten wie Robin Ticciati, Sebastian Weigle, Yutaka Sado, Andrea Battistoni, Andrey Boreyko oder Mikhail Pletnev. Bei den Münchner Philharmoniker debütierte er 2023 unter Rafael Payare und erhielt sofort eine Wiedereinladung. Kyohei Sorita wurde über Nacht einem breiteren Publikum bekannt, als er im Jahr 2012 beim 81. Japanischen Musikwettbewerb den 1. Preis, den Publikumspreis und drei weitere Sonderpreise gewann. Anschließend studierte er am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und an der Chopin-Musikuniversität in Warschau. Erste Einladungen führten ihn nach St. Petersburg, wo er mit einem Solo- Recital und mit dem Mariinsky-Orchester beim Russian International Music Festival debütierte. 2016 folgte sein triumphales Recital in der ausverkauften Suntory Hall in Tokio.

 

Stand: Juni 2025

credit Shumpei Ohsugi

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