Carl Maria von Weber: Konzert für Fagott und Orchester F-Dur op. 75

Es war vermutlich einer der ungewöhnlichsten Aufträge, die Carl Maria von Weber je erhielt: Ein Fagottist bat den gefeierten Komponisten um ein Solokonzert – und gewann dafür sogar die Unterstützung des bayerischen Königs. Georg Friedrich Brandt, Solofagottist der Münchner Hofkapelle, hatte erkannt, dass Weber der richtige Mann war, um sein oft als »Orchester-Handwerker« missverstandenes und oft unterschätztes Instrument in ein strahlendes Licht zu rücken. Das Ergebnis ist eines der schönsten und meistgespielten Konzerte für Fagott überhaupt. Webers Fagottkonzert F-Dur op. 75 ist ein Meisterwerk, das die technischen und expressiven Möglichkeiten des Instruments in vollem Umfang ausschöpft. Mit seiner Spielfreude, seinem Witz und dem bezaubernd lyrischen Mittelsatz hat es sich rasch große Beliebtheit erworben und zählt heute zu den unverzichtbaren Repertoirewerken für Fagott.

 

— Guido Krawinkel

Carl Maria von Weber

Er gilt als der Vater der deutschen romantischen Oper: Carl Maria von Weber. Mit seinem "Freischütz schuf er gewissermaßen den Prototyp, und mit den darauf folgenden Opern "Euryanthe und "Oberon" ging dieser Gattungstyp dann in Serie, eine Serie, die…

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