Julia Smirnova wurde in Komsomolsk am Amur im Osten Russlands geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht. Nach ihrer Ausbildung an der Spezialmusikschule des Moskauer Konservatoriums bei Galina Turchaninova setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin bei Antje Weithaas und Stephan Picard fort, wo sie ihren Bachelor- und Masterabschluss absolvierte. Parallel dazu war sie von 2018 bis 2020 Mitglied des musicAeterna Orchesters unter der Leitung von Teodor Currentzis. Von 2023 bis 2025 war sie Artist in Residence an der Queen Elisabeth Music Chapel in Belgien und arbeitete dort eng mit Augustin Dumay zusammen. Julia Smirnova ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe und wurde 2021 für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen mit dem DAAD-Preis ausgezeichnet. Als Solistin trat sie unter anderem mit dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie, dem Hauptstadt-Sinfonieorchester in der Berliner Philharmonie, dem Kosovo Philharmonic Orchestra, sowie dem Luftwaffenmusikkorps Münster auf. Gemeinsam mit dem Cellisten Konstantin Manaev veröffentlichte sie 2022 das Album The Songs of Our Neighbours, das für zwei Opus-Klassik-Preise nominiert wurde. Seit September 2025 ist Julia Smirnova Mitglied der Münchner Philharmoniker. Sie spielt eine Violine von Joseph Filius Andrea Guarneri aus dem Jahr 1710.