Als eine Art Urvater aller Wiener Walzer gilt »An der schönen blauen Donau«. Der Erfolg des Werkes war enorm. Strauss’ Verleger soll so viele Bestellungen für die Klavierausgabe erhalten haben, dass er eigens 100 neue Kupferplatten anfertigen lassen musste, um mehr als eine Million Exemplare drucken zu können. Bemerkenswert ist auch Strauss’ amerikanisches Debüt im Jahr 1872: Dort dirigierte er den Walzer mit einem Orchester von rund 2.000 Musikern und einem Chor von mehr als 20.000 Sängern.
Johann Strauß, der einer berühmten österreichischen Musikerfamilie entstammte, führte den Walzer zu Weltruhm. Hatte sein Vater gemeinsam mit Joseph Lanner die für das 19. Jahrhundert charakteristische Form des Wiener Walzers kreiert, machte ihn…