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Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Così fan tutte«

Eine 1789 »aktuelle Begebenheit« aus Wiener Adelskreisen soll Mozart und seinen kongenialen Librettisten Lorenzo da Ponte zur Komposition von »Così fan’ tutte« angeregt haben. Vorschlag und Auftrag kamen direkt von Kaiser Joseph II. Mit leichter Hand entwarf da Ponte eine zwischen Kla-mauk und Ernst changierende Intrige. Mozarts brillante Vertonung voller musikdramaturgischer Anspielungen beleuchtet auf einzigartige Weise – ironisch zugleich tiefsinnig – das Verborgene der menschlichen Psyche. Eröffnet wird dieser Geniestreich durch eine Ouvertüre, die Mozart quasi als Quintessenz der darauffolgenden Buffa, also Musikkomödie, inszeniert. Mit Verve, Humor und in schwindelerregendem Tempo »erzählt« die Ouvertüre von den unglaublichen Ereignissen, die sich binnen 24 Stunden auf der Bühne abspielen. Und nicht zuletzt versteckt Mozart darin auch ein paar reizvolle musikalische Rätsel und fordert das Publikum dazu auf, sie zu lösen.

 

— Irina Paladi

Wolfgang Amadeus Mozart

Mit seinen Symphonien, Opern, Konzerten und seiner Kammermusik ist Wolfgang Amadeus Mozart heute der meistgespielte Komponist aller Zeiten. Am 27. Januar 1756 in Salzburg geboren, zeigte Mozart schon sehr früh eine phänomenale Begabung für die Musik.…

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