Johann Sebastian Bach: Triosonate G-Dur BWV 1039

Vermutlich hat sich Bach von der Begeisterung seines Hamburger Freundes Telemann für die »Flûte traversière«, die barocke Querflöte, anstecken lassen, denn er komponierte eine ganze Reihe von Kammermusikwerken für dieses Instrument, unter anderem die äußerst beliebte und häufig gespielte Triosonate G-dur BWV 1039. Zweifellos hatte Bach beim Komponieren zwei konkrete Interpreten im Sinn, die man vermutlich im Kreis seiner Leipziger Studenten und Schüler oder unter seinen Söhnen suchen muss.

 

— Martin Demmler

Johann Sebastian Bach

Der Leipziger Thomaskantor Johann Sebastian Bach gilt mit seinen Kantaten und Oratorien als der Repräsentant der protestantischen Kirchenmusik schlechthin. Zugleich ist er mit Werken wie "Das wohltemperierte Klavier", "Die Kunst der Fuge" und "Das…

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