Der aus Berlin stammende Kontrabassist Alexander Preuß kam erst im Alter von 16 Jahren zur Musik und erhielt zunächst Klavierunterricht bei Günter Ketzscher. Mit 18 Jahren wechselte er zum Kontrabass und begann bereits zwei Jahre später sein Studium bei Prof. F. M. Grabner an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Als dieser an die Hochschule für Musik und Theater Leipzig wechselte, setzte Alexander Preuß dort seine Ausbildung fort und schloss sein Studium im Jahr 2005 erfolgreich ab. Wichtige musikalische Impulse erhielt er während seiner Ausbildung im Deutschen Musikschulorchester, der heutigen Deutschen Streicherphilharmonie, sowie bei der Internationalen Bach-Akademie Stuttgart unter der Leitung von Hellmuth Rilling. Erste professionelle Orchestererfahrungen sammelte er anschließend beim Berliner Sinfonie-Orchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Gewandhausorchester Leipzig. Im Jahr 2003 wurde er als Stipendiat in die Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker aufgenommen, der er für zwei Jahre angehörte. Seit 2005 ist Alexander Preuß Mitglied der Kontrabassgruppe der Münchner Philharmoniker. Seit 2013 wirkt er zudem im Bayreuther Festspielorchester mit. Neben der Musik spielt der Basketball seit seiner Kindheit eine wichtige Rolle. 1989 nahm er an der letzten DDR-Meisterschaft im Minibasketball teil und verbrachte bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr nahezu täglich Zeit in der Sporthalle. Bis heute ist er dem Basketball als aktiver Spieler, Jugendtrainer und Leiter einer Basketballabteilung verbunden.