Die Geigerin Katharina Schmitz begann ihre musikalische Ausbildung an der Berliner Spezialschule für Musik „Hanns Eisler“, dem heutigen Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Gymnasium bei Lieselotte Seidel. Es folgten Studien an den Hochschulen von Köln und Berlin bei Prof. Gorjan Košuta und Prof. Michael Vogler sowie in Wien bei Thomas Christian. Zusätzlich erhielt sie in Meisterkursen wertvolle künstlerische Impulse durch die Mitglieder des legendären Amadeus-Quartetts, Victor Picaisen, Wolfgang Marschner, Thomas Brandis und Eberhard Feltz.
Katharina Schmitz war Konzertmeisterin der Jungen Deutschen Philharmonie und Mitglied im Weltorchester der Jeunesse Musicales. 1995, im Alter von 23 Jahren, wurde sie Stipendiatin des Deutschen Symphonie Orchesters Berlin sowie 1996 Stipendiatin der Münchner Orchesterakademie. Das erste Konzert, welches sie mit den Münchner Philharmonikern spielen durfte, war die Aufführung von Bruckners 9. Sinfonie zum Gedenken an Sergiu Celibidache unter der Leitung von Zubin Mehta. Seit 1997 ist Katharina Schmitz Mitglied der 2. Geigengruppe der Münchner Philharmoniker.
Ihre Tätigkeit im Orchester ergänzt sie durch eine Vielzahl an solistischen, kammermusikalischen und pädagogischen Aktivitäten. So spielte sie als Solistin u.a. das Violinkonzert von Erich Wolfgang Korngold in der Berliner Philharmonie, war mehrfach Gast der Neuen Elbland Philharmonie, des Preußischen Kammerorchesters und der Thüringen Philharmonie Gotha, folgte Einladungen der Bad Reichenhaller Philharmonie und der Sinfonietta Bardou (Frankreich). Als Kammermusikerin ist sie regelmäßig beim Mozart-Sommer Schloss Salem zu erleben. Sie erhielt Einladungen zum Bachfest Leipzig und zum Internationalen Kammermusikfestival „Fürstensaal Classix“ Kempten. In verschiedenen Ensembles musizierte sie z.B. mit Künstlern wie Christian Altenburger, Liza Ferschtman, Hariolf Schlichtig, Lars Anders Tomter, Christian Poltéra und Roglit Ishay. Der französische Komponist Nicolas Bacri übertrug ihr 2022 die Uraufführung seines Streichtrios op. 155. Katharina Schmitz’ Konzerttätigkeit ist durch zahlreiche Rundfunkmitschnitte für den Bayerischen Rundfunk und Deutschlandradio Kultur sowie durch CD-Einspielungen mit dem Pianisten Oliver Triendl, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und der Südböhmischen Kammerphilharmonie Budweis dokumentiert. Während der Vorbereitungen auf die Aufführung von Karlheinz Stockhausens „Tierkreis“ in der Kammerkonzertreihe der Münchner Philharmoniker 2026 entstand ein Artikel über „Die Erfindung des Horoskops“. www.astro.com/astrology/mer_artikel2510_g.htm
Viele Jahre lang engagierte sich Katharina Schmitz aktiv für die musikalische Nachwuchsförderung und Musikvermittlung im Programm „Spielfeld Klassik“ der Münchner Philharmoniker. Durch ihre Initiative konnte beispielsweise die musikalische Geschichte „L’Arbre á musique“ (Der Baum der Klänge) der französischen Autorin Sylvie Robe und des französischen Komponisten Nicolas Bacri erstmals in Deutschland aufgeführt werden. Katharina Schmitz’ Violinschüler gewannen 1. Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. Ihr besonderes Interesse für Naturheilkunde und Musikergesundheit veranlasste Katharina Schmitz, die große Heilpraktikerausbildung zu absolvieren, was 2019 in die „Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“ mündete. Sie erlangte umfangreiche Qualifikationen in Craniosacraler Therapie, Regulationsmedizin, Frauennaturheilkunde und Mentalfeld-Techniken.