Elke Funk-Hoever erhielt im Alter von 9 Jahren ihren ersten Cellounterricht. Noch während der Schulzeit war sie Jungstudentin an der Musikhochschule Stuttgart bei Rudolf Gleißner. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule der Künste Berlin bei Wolfgang Boettcher sowie an der New Yorker Juilliard School bei Zara Nelsova und dem Juilliard String Quartet. Die Ausbildung vervollständigten Meisterkurse bei Heinrich Schiff, Natalia Gutman, André Navarra, Thomas Demenga und György Sebők. Gefördert wurde Elke Funk-Hoever als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), des Banff Center for the arts (Kanada) sowie des Rotary Clubs International. Mehrfach erhielt die Musikerin Auszeichnungen bei Wettbewerben, u. a. beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert«, beim Siegfried Barchet-Wettbewerb der Richard Wagner-Gesellschaft Stuttgart und beim Internationalen Wettbewerb für Orchesterinstrumente Gernsbach. 1994 folgte die Semifinalistin des internationalen ARD-Wettbewerbs im Fach Violoncello einer Einladung nach Venezuela, um dort einen Meisterkurs zu leiten. Elke Funk-Hoever war Mitglied des Bundesjugendorchesters, des Jugendorchesters der Europäischen Gemeinschaft und des Schleswig-Holstein Festivalorchesters unter Leonard Bernstein. Als Solistin spielte sie mit den Berliner Symphonikern, dem Badischen Kammerorchester, den Symphonieorchestern von Barquisimeto und Caracas, dem Münchner Jugendorchester, den Orchestern von Baden-Baden und Bad Reichenhall. Elke Funk-Hoever tritt im In-und Ausland auch als gefragte Kammermusikpartnerin auf und konzertierte mit inspirierenden Musikerpersönlichkeiten wie Thomas Brandis, Sharon Kam, Gilbert Kalish, Eduard Brunner und Roglit Ishay. Im Jahre 2000 gründete sie das Verdandi-Klaviertrio und seit einigen Jahren spielt sie im Ensemble Trio Plus. Seit 1994 ist sie Mitglied der Cellogruppe der Münchner Philharmoniker.