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László Kuti

Der aus Ungarn stammende Klarinettist wuchs in einer musikalischen Familie auf und wirkte bereits als Kind im Bläserensemble seiner Heimatstadt mit. Nach dem Beginn seines Studiums in Ungarn wechselte László Kuti an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, wo er seine Ausbildung bei Béla Kovács und später bei Gerald Pachinger fortsetzte. László Kuti ist Gewinner der Concertino Praga International Music Competition, trat schon als junger Musiker in Prag, Wien und Graz auf. Nach dem Abschluss seines Studiums ging Kuti als Soloklarinettist des neu gegründeten Hyogo Performing Arts Center Symphony Orchestra nach Japan. Hier konnte er drei Jahre unter der Leitung von Chefdirigent Yutaka Sado wertvolle Orchestererfahrung sammeln, bevor er als Stipendiat der Karajan Stiftung zu den Berliner Philharmonikern und seinem Mentor Wenzel Fuchs wechselte. Seit 2009 ist László Kuti Soloklarinettist der Münchner Philharmoniker und ständiger Gast bei den Berliner Philharmonikern, dem DSO Berlin, der Staatskapelle Dresden sowie der Camerata Salzburg und arbeitet mit allen namhaften Dirigenten unserer Zeit zusammen. Auch als Solist ist der Künstler international gefragt und von der Kritik gefeiert. Im Oktober 2018 spielte er das A-Dur Klarinettenkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von Krzysztof Urbański.

In den vergangen Spielzeiten glänzte er mit dem Klarinettenkonzert f-Moll von Carl Maria von Weber mit dem Hangzhou Philharmonic Orchestra in China, war Solist beim Pacific Music Festival Sapporo, spielte ein vielbeachtetes Solokonzert mit dem Hiroshima Symphony Orchestra und gab zwei Recitals im Rahmen des Beijing Clarinet Festival.

Zusätzlich zur Arbeit in der Orchesterakademie der Münchner Philharmoniker unterrichtet er als Klarinetten-Tutor in der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker in Ossiach, gibt Meisterkurse an bekannten Hochschulen in China, Korea, Japan, Deutschland, Ungarn und Österreich. Er ist Dozent des Pacific Music Festival in Sapporo und am Conservatory of Beijing.

Seit einigen Jahren tritt er regelmäßig als Kammermusiker auf (unter anderem mit Mitsuko Uchida, Herbert Schuch und Radek Baborák) und spielt regelmäßig mit dem Sellheim-Kuti Trio auf namhaften Festivals.

credit Frank Bauer

Konzerttermine mit László Kuti

»Ordnung — Ironie — Gegenwart«

7. Kammerkonzert

Festsaal im Münchner Künstlerhaus
  • Oboe

    Andrey Godik

    Der in Moskau geborene Andrey Godik begann seine musikalische Ausbildung 1996 an der Staatlichen Musikhochschule Gnessin in Moskau, zunächst auf der Blockflöte, wechselte aber bald zur Oboe. Von 2004 bis 2008 war er Jungstudent an der Zentralen…

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  • Klarinette

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  • Violine

    Yusi Chen

    Der in China geborene Yusi Chen begann im Alter von 6 Jahren Geige zu spielen. Bereits mit 14 Jahren wurde er in das Musikgymnasium zum Studium bei dem russischen Geiger Evgeniy Mikhailovich aufgenommen. 2001 erhielt er einen Studienplatz bei…

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  • Viola
  • Kontrabass

    Shengni Guo

    Die Shanghai geborene Kontrabassistin bekam bereits im Alter von drei Jahren Geigenunterricht, sieben Jahre später entdeckte sie dann für sich den Kontrabass. Unterrichtet wurde sie fortan von Jian Cao. Im zarten Alter von elf Jahren gab sie ihr…

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  • Johann Baptist Vanhal: Divertimento G-Dur
  • Sergej Prokofjew: Quintett g-Moll
  • Dave Anderson: Quintett
Festsaal im Münchner Künstlerhaus