Maria Teiwes, geboren 1980 in Bremen, zählt zu den prägenden Hornistinnen ihrer Generation. Ihre musikalische Ausbildung begann im Alter von vierzehn Jahren bei Markus Wittgens, dem ehemaligen Solohornisten des Gürzenich Orchesters Köln. Früh zeigte sich ihre besondere Begabung für Klanggestaltung und musikalische Ausdruckskraft – Eigenschaften, die ihre weitere Laufbahn entscheidend prägen sollten. Nach dem Abitur studierte sie von 2001 bis 2005 Horn an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Christoph Kohler. Anschließend setzte sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule Köln/Aachen fort und schloss dort 2006 ihr Studium bei Markus Wittgens ab. Bereits im selben Jahr gewann sie die erste Solohornstelle bei den Münchner Symphonikern, die sie bis 2009 innehatte. Es folgten Engagements als 3. Horn bei den Duisburger Symphonikern (2009–2011) sowie ab 2011 die Festanstellung bei den Münchner Philharmonikern, zunächst als 2. Horn, ab 2013 als stellvertretendes Solohorn. Von 2014 bis 2015 war Maria Teiwes als Solohornistin der Bamberger Symphoniker tätig, bevor sie zu den Münchner Philharmonikern zurückkehrte, wo sie bis heute als stellvertretende Solohornistin wirkt. Neben ihrer Orchestertätigkeit widmet sich Maria Teiwes intensiv der Kammermusik. Konzertreisen führten sie in zahlreiche Städte und Länder; sie musizierte unter anderem mit dem Bremer Kammerorchester, dem Streichquartett der Bamberger Symphoniker sowie mit renommierten Kolleginnen und Kollegen aus führenden deutschen Orchestern. Ihre künstlerische Arbeit zeichnet sich durch stilistische Vielseitigkeit, klangliche Eleganz und eine besondere Sensibilität für musikalische Dialoge aus. Seit 2020 hat Maria Teiwes einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Weimar. Die Förderung junger Musikerinnen und Musiker ist ihr ein besonderes Anliegen. Ebenso engagiert sie sich für die Musikvermittlung: Regelmäßig gestaltet sie Kinder Mitmach Konzerte, um schon den Jüngsten einen lebendigen Zugang zur klassischen Musik zu eröffnen. Maria Teiwes verbindet künstlerische Exzellenz mit pädagogischer Leidenschaft und einer tiefen Überzeugung: Musik ist ein Raum der Begegnung, der Neugier und des gemeinsamen Erlebens.