Zum Titelmotiv: Das Tattoo ziert den Arm eines Seemanns vom Schiff in Richard Wagners »Der Fliegende Holländer«.
Design: Frank Fienbork & Nicole Elsenbach
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  • Richard Wagner

    Die Musikdramen Richard Wagners, geboren am 22. Mai 1813 in Leipzig, wirkten auf seine Zeitgenossen äußerst polarisierend. Während sich die eine Hälfte des Publikums von der emotionalen Sogkraft seiner Werke in Bann ziehen ließ, fühlte sich die…

    "Der Fliegende Holländer": Ouvertüre

    Die bedrohliche leere Quinte und der kraftvolle Hornruf, mit denen die Ouvertüre zu Richard Wagners Oper "Der fliegende Holländer" so eindrücklich beginnen, verweisen unmittelbar auf die Tradition der romantischen Oper, die seit Carl Maria von Webers…

  • Sergej Rachmaninow

    Sergej Rachmaninow, einer der größten Pianisten aller Zeiten und einer der herausragendsten Melodiker unter den Komponisten, wurde am 20. März 1873 (1. April nach neuer Zeitrechnung) in Oneg bei Nowgorod als Sohn einer Musikerfamilie geboren. 1888…

    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-moll op. 1

  • Pause

  • Johannes Brahms

    "Neue Bahnen" lautete der Titel eines enthusiastischen Aufsatzes in der "Neuen Zeitschrift für Musik", mit dem Robert Schumann Johannes Brahms (geboren am 7. Mai 1833 in Hamburg) der Musikwelt bekanntmachte. Von Schumann als Neuerer gelobt, wurde…

    Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

    Brahms hatte es nicht leicht mit seinem symphonischen Erstlingswerk: Noch bevor er als kaum 20-jähriger an die Komposition einer Symphonie gedacht hatte, war Robert Schumann, sein erklärter Freund und Förderer, mit geradezu beängstigenden…

  • Thomas Hengelbrock Dirigent

    Thomas Hengelbrock zählt zu den vielseitigsten und interessantesten Künstlern seiner Generation. Seine Arbeit ist epochen- und spartenübergreifend und stets das Ergebnis einer detaillierten Auseinandersetzung mit dem musikalischen Text, Sinn und…

  • Alexandre Kantorow Klavier

    Im Alter von nur 22 Jahren gewann der französische Pianist Alexandre Kantorow im Jahr 2019 den ersten Preis und die Goldmedaille beim renommierten Internationalen Tschaikowski-Wettbewerb in Moskau. 2019 erhielt er den französischen Kritikerpreis…




Konzertdauer: ca. 2 Stunden

Rachmaninow hatte noch nicht das Erwachsenenalter erreicht, als er 17-jährig sein großformatiges Opus 1 zu Papier brachte. Zeichen von jugendlichem Ungestüm haben in der farbenreichen Partitur ebenso ihre Spuren hinterlassen wie die romantischen Vorbilder Grieg und Tschaikowsky. Alexandre Kantarow, der erste französische Gewinner des renommierten Tschaikowsky-Wettbewerbs, übernimmt den Solo-Part. Umrahmt wird das Frühwerk des russischen Komponisten von den großen deutschen Antipoden Wagner und Brahms. Während Wagner mit seinem »Fliegenden Holländer« die letzte Etappe auf seinem Weg zum Musikdrama und damit zur vollkommenen Verschmelzung von Dichtung, Musik und szenischer Darstellung nahm, erreichte Brahms mit seiner ersten Symphonie den Gipfel der absoluten Musik.

Im Anschluss an das Konzert findet ein Nach(t)Klang in der Halle E mit dem Ensemble »MPhil Jazz« statt.