Floris Mijnders, geboren in Den Haag, bekam als Achtjähriger den ersten Cellounterricht von seinem Vater. Ab 1984 studierte er bei Jean Decroos am Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Während seines Studiums spielte er im European Union Youth Orchestra und besuchte Meisterklassen bei Heinrich Schiff und Mstislav Rostropovich. Kurz nach Studienende wurde Floris Mijnders 1990 Erster Solo-Cellist im Gelders Orkest in Arnhem. Wenig später wechselte er in gleicher Position zum Radio Filharmonisch Orkest. Ab 2001 war er Erster Solo-Cellist des Rotterdam Philharmonic Orchestra und wurde als Solo- Cellist von zahlreichen renommierten europäischen Orchestern, wie den Bamberger Symphonikern, dem London Symphony Orchestra und dem Koninklijk Concertgebouworkest eingeladen. Als leidenschaftlicher Kammermusiker konzertierte Floris Mijnders mit inspirierenden Musikern wie Leonidas Kavakos, Emmanuel Ax, Christian Poltera, Phillipe Graffin und Leif Ove Andsnes. Er spielt in vielen Formationen, darunter das preisgekrönte Ensemble Caméléon, eine Gruppe von sieben Streichern aus führenden niederländischen und deutschen Orchestern. Als Solist trat er mit vielen europäischen Orchestern auf, unter anderem mehrmals mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra und dem Radio Filharmonisch Orkest und spielte unter Dirigenten wie Valery Gergiev und Yannick Nézet-Séguin. Floris Mijnders ist Professor für Violoncello am Sweelinck Conservatorium Amsterdam und seit der Saison 2014/15 Solo-Cellist der Münchner Philharmoniker. Er spielt auf einem Violoncello von Francesco Goffriller, 1740 gefertigt in Udine.