Johann Sebastian Bach: Zwei dreistimmige Inventionen

Johann Sebastian Bachs je 15 zwei- und dreistimmige Inventionen waren ursprünglich Teil des »Klavierbüchleins für Wilhelm Friedemann Bach«. Die dreistimmigen Inventionen (BWV 787–801), der Komponist selbst bezeichnete sie als »Sinfonien«, waren dazu gedacht, das unabhängige Führen von drei gleichberechtigten Stimmen mit nur zwei Händen zu erlernen, dienten also vor allem als Übungsmaterial. Bach selbst waren diese Stücke offenbar so wichtig, dass er 1723 noch einmal eine Reinschrift anfertigte. Obwohl für Tasteninstrumente konzipiert, gibt es inzwischen viele Transkriptionen für andere Besetzungen, darunter auch die sehr beliebte für Streichtrio.

 

— Martin Demmler

Johann Sebastian Bach

Der Leipziger Thomaskantor Johann Sebastian Bach gilt mit seinen Kantaten und Oratorien als der Repräsentant der protestantischen Kirchenmusik schlechthin. Zugleich ist er mit Werken wie "Das wohltemperierte Klavier", "Die Kunst der Fuge" und "Das…

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